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ERC-Offensivpower gefordert gegen "Wundertüten" der Liga

Auf den Eishockey-Landesligisten ERC Sonthofen stehen an diesem Wochenende zwei Partien gegen Mannschaften auf dem Programm, die in den vergangenen Wochen mit schwankenden Leistungen glänzten und aktuell eher in die Kategorie „Wundertüte“ einzuordnen sind: Die Schwarz-Gelben reisen am Freitag zunächst zum ERSC Ottobrunn, bevor es dann am Sonntag nach Ravensburg geht.


Hat im Hinspiel gegen den EV Ravensburg drei Tore erzielt: Stürmer David Mische.

Aktuell steht Sonthofen gut da in der Tabelle: Nach den Doppelpacker-Siegen gegen den ERC Lechbruck am vergangenen Wochenende (10:1 und 6:4) rangieren die Schwarz-Gelben auf dem zweiten Platz. Mit den Auswärtsauftritten in Ottobrunn und in Ravensburg stehen für den ERC nun interessante Partien gegen läuferisch und kämpferisch starke Teams auf dem Programm. Vor allem der Offensivmotor der Sonthofer sollte geölt sein an diesem Wochenende.


Das Trainergespann um Helmut Wahl und Vladi Kames hofft auf einen gut gefüllten Kader und vier Reihen. Die werden auch vonnöten sein, denn die Marschroute für beide Matches lautet, über 60 Minuten das Tempo hoch zu halten, die Gegner zu beschäftigen und viel Zug zum Tor zu entwickeln.


Für die zweitstärkste Offensive der Liga wird es am Freitagabend ab 20.15 Uhr gegen den ERSC vor allem darauf ankommen, den gegnerischen Abwehrverbund in Bewegung zu halten und möglichst viele Schüsse auf das Gehäuse der Mannschaft aus dem Landkreis München zu feuern. Die Defensive der Ottobrunner hat sich in den bislang zehn Partien als Schwachstelle herauskristallisiert: Mit 64 Gegentoren haben sie die meisten Treffer kassiert und damit mehr als sechs Tore im Schnitt (zum Vergleich der ERC: 2,7 Treffer).


Auf das erste Aufeinandertreffen mit dem ERSC Ottobrunn Ende Oktober blicken die Schwarz-Gelben gerne zurück, als der ERC die Gäste mit 9:4 besiegte. Vor allem in den ersten beiden Dritteln zeigten sie eine starke Leistung und führten nach 40 Minuten bereits mit 8:3.


Seither aber ist viel passiert bei den Ottobrunnern, weswegen die Sonthofer durchaus gewarnt sind und die Aufgabe im Stadion am Haidgraben mit Laufbereitschaft und höchster Konzentration antreten werden: In den vergangenen beiden Heimspielen verwöhnte Ottobrunn ihre Fans mit bärenstarken Auftritten. Zunächst kämpften sie den SC Forst mit 2:1 nieder und schickten anschließend den damaligen Spitzenreiter SC Reichersbeuern mit 2:0 nach Hause. Auswärts wiederum gerieten sie zwischendurch gleich zweimal mächtig unter die Räder (9:1 in Germering, 12:2 in Burgau).


Für den Tabellenzweiten geht es dann am Sonntag zum EV Ravensburg (erste Bully um 12 Uhr), der derzeit auf dem siebten Rang steht und aus den letzten fünf Partien zwei Siege geholt hat. Ähnlich wie bei Ottobrunn ist auch beim EVR die Spannbreite zwischen Heim- und Auswärtsauftritten groß: Ihre insgesamt drei Saisonsiege haben sie allesamt im heimischen Stadion eingefahren. Der ERC ist also gewarnt! Auswärts gab es hingegen für die Ravensburger bislang nichts zu holen. Zum Teil setzte es derbe Pleiten wie am vorvergangenen Spieltag in Burgau (12:2).


Übrigens: Gegen Ravensburg startete der ERC gleich im ersten Meisterschaftsspiel der Saison erfolgreich mit 8:2. Besonders gute Erinnerungen an das Ravensburger Match dürfte die Sonthofer Tormaschine David Mische haben, der gegen den EVR drei Treffer erzielte und die teaminterne Torschützenliste mit zwölf Treffern anführt.


Ein gutes Omen fürs Wochenende? Auf geht's Sonthof!

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