Eigengewächse bleiben an Bord: Adebahr-Brüder stürmen weiter für die Schwarz-Gelben
- vor 3 Tagen
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Die Personalplanungen beim ERC Sonthofen für die bevorstehende Spielzeit schreiten weiter voran. Die beiden Stürmer Denis und Kevin Adebahr haben ihre Verträge im Oberallgäu verlängert und werden somit auch in der kommenden Saison für die Schwarz-Gelben auflaufen. Die beiden Brüder stammen aus dem eigenen Nachwuchs und stehen damit weiterhin für personelle Konstanz und eine starke lokale Bindung innerhalb des Kaders. Durch den Verbleib des Duos kann der Trainerstab in den Offensivreihen auf zwei bewährte Kräfte zurückgreifen, die dem Spiel nach vorne Struktur verleihen sollen.
Auf dem Eis verkörpern die beiden Angreifer jedoch zwei sehr unterschiedliche Spielweisen, was dem Trainergespann für die Zusammensetzung der Reihen verschiedene taktische Optionen ermöglicht. Kevin Adebahr zeichnet sich primär durch seine läuferischen Qualitäten aus. Er agiert als schneller und wendiger Flügelstürmer, der durch seinen Antritt die gegnerische Defensive in Bewegung bringt. Seine Agilität nutzt er vor allem für ein effektives Forechecking, um den gegnerischen Spielaufbau frühzeitig zu stören, die Verteidiger unter Druck zu setzen und Scheibenverluste zu provozieren. Seine Stärken liegen im Umschaltspiel und in Situationen, in denen auf engem Raum schnelle Entscheidungen gefragt sind.
Ein ganz anderes Profil bringt hingegen sein Bruder Denis in die Mannschaft ein. Er agiert deutlich physischer und setzt in den Partien vermehrt auf seine Robustheit. Als körperbetonter Spieler sucht er gezielt die Zweikämpfe entlang der Bande, um Scheiben zu behaupten oder zurückzuerobern. Aufgrund seiner Physis und großen Reichweite sorgt der Rechtsschütze regelmäßig vor dem gegnerischen Gehäuse für Unruhe. Dort nimmt er dem Torhüter gezielt die Sicht, fälscht Pässe ab und setzt bei Abprallern entschlossen nach.
Mit der Weiterverpflichtung der beiden Brüder sichert sich der ERC Sonthofen für die anstehenden Aufgaben in der Liga eine kalkulierbare Basis in der Angriffsabteilung. Die sportliche Führung setzt mit dieser Entscheidung auf ein eingespieltes Fundament, bei dem sich die unterschiedlichen spielerischen Elemente der beiden Akteure im Sinne des Mannschaftserfolgs ergänzen sollen.
Fotos: Bettina Brunner




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