Der ERC Sonthofen gewinnt das Derby gegen den EV Lindau mit 5:2.

Die Bulls schienen das Spiel mehrfach im Griff zu haben, doch Lindau kam nochmal heran, bevor die Gastgeber das Spiel in den letzten zehn Minuten entschieden.


Das erste Drittel wurde von beiden Teams mit viel Schwung angegangen und war zu Beginn weitgehend ausgeglichen. Die Bulls erarbeiteten sich jedoch immer mehr Spielanteile und verlagerten das Spiel immer wieder in das Drittel der Islanders. In der vierten Minute scheiterte Ondrej Havlicek am Pfosten und in der achten Minute rettete Michael Boehm sehenswert. In der 12. Minute klappte es dann endlich mit dem ersten Tor. Santeri Ovaska und Jayden Schubert spielten Edgars Homjakovs mustergültig frei, der Michael Boehm im Tor der Lindauer keine Chance zur Abwehr ließ. Die Bulls nahmen den Schwung nun mit und drängten auf den nächsten Treffer. Der EV Lindau, der ohne Jan Hammerbauer und Ludwig Nirschl in Sonthofen antreten musste, verlagerte sich zusehends auf Konter. In der 18. Spielminute machte sich das druckvolle Spiel der Gastgeber bezahlt, denn Jörg Noack traf mit einem verdeckten Schuss zum 2:0. Anschließend konnte sich auch Christian Schneider bei einem „zwei-auf-eins" Konter auszeichnen, indem er souverän parierte. Mit der verdienten 2:0 Führung ging es in die erste Pause.


Im zweiten Abschnitt schienen die Bulls noch nicht richtig auf dem Eis zu stehen, als Lindau in der 21. Spielminute den Anschluss markierte. Florian Lüsch konnte Simon Klingler in aller Ruhe freispielen und Dieser vollendete freistehend vor Christian Schneider zum 1:2. Durch das Tor schienen die Gastgeber regelrecht verunsichert und so kam Lindau zu weiteren hochkarätigen Chancen. Nach etwa fünf Minuten stabilisierte sich der ERC und gewann nach und nach die Spielkontrolle zurück. In der 27. Spielminute eroberte Jayden Schubert im Angriffsdrittel die Scheibe, scheiterte jedoch am Goalie der Gäste. Das darauffolgende Bully konnte Tim May für sich entscheiden und die Ablage vollendete Robert Hechtl trocken zum 3:1. Die Bulls blieben am Drücker, doch durch einen Fehlpass im Angriffsdrittel kamen die Islanders zu einem Break, welches Schneider jedoch erneut entschärfte. Anschließend waren es wieder die Gastgeber, die für Unterhaltung sorgten, allerdings konnten zwei sehr gute Chancen nicht in eine höhere Führung umgemünzt werden. Im Gegenzug waren es die Gäste aus Lindau, die per abgefälschtem Schuss durch Simon Klingler zum 2:3 verkürzten. In der 33. Spielminute scheiterte Ondrej Havlicek am Islanders Goalie, was die letzte hochkarätige Chance im Mitteldrittel darstellte. Mit der knappen Führung von 3:2 endete der zweite Abschnitt.


Das letzte Drittel begannen die Hausherren mit viel Druck und so kam Marc Sill bereits in der ersten Spielminute zu einer guten Tormöglichkeit, welche er jedoch leider am Tor vorbeischoss. Kurz darauf musste Sofiene Bräuner für zwei Minuten in die Kühlbox, doch die Bulls konnten die daraus resultierende Überzahl nicht in Zählbares ummünzen. Bis zur Mitte des Drittels war das Spiel sehr zerfahren, doch dies war lediglich die Ruhe vor dem Sturm. In der 51. Minute startete die Mannschaft um Kapitän Marc Sill zum Sturmlauf. Sill eroberte an der Bande gegen zwei Gegenspieler die Scheibe und zog zum Tor. Anstatt abzuschließen legte er in den Rückraum auf Ondrej Havlicek ab, welcher per Direktschuss zum 4:2 vollstreckte. Nur wenige Sekunden später tanzte Edgars Homjakovs durch die Reihen der Lindauer und spielte Jayden Schubert frei, doch Dessen Schuss wurde im letzten Moment geblockt. Die Bulls ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und kurz darauf kam Vladimir Kames frei vor Boehm zum Abschluss, konnte das Duell allerdings nicht für sich entscheiden. Es ging nun Schlag auf Schlag und scheiterte Robert Hechtl in der 55. Minute noch am Pfosten, schoss Lukas Slavetinsky nur Sekunden später per Doppelpfostentreffer das 5:2. Das Spiel schien nun entschieden und die Bulls kontrollierten Scheibe und Gegner bis zum Schlusspfiff.


Dieser wichtige Sieg bringt die Bulls auf Grund der Niederlage der Blue Devils Weiden wieder auf einen Punkt an Diese heran und sorgt somit für maximale Spannung in den letzten beiden Partien der Vorrunde. Das nächste Spiel findet am Sonntag den 05.01. in Füssen statt und der ERC Sonthofen hofft auf zahlreiche Schlachtenbummler, welche die Mannschaft zum nächsten Erfolg tragen.



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