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Spielbericht Meisterrunde: 8. Spieltag ERC Sonthofen gegen EC Peiting

Nach der Klatsche am Freitag gegen den EV Landshut folgte am Sonntag mit 1:8 gegen den EC Peiting die nächste heftige Packung für den ERC Sonthofen.


Im ersten Drittel war das Spiel noch weitestgehend ausgeglichen. Die Bulls konnten gegen gut stehende Peitinger durchaus mithalten, scheiterten jedoch zumeist an Florian Hechenrieder im Tor der Oberbayern. Dennoch sollte das erste Tor des Abends dem ECP gelingen. In der 16. Minute war es Miller, der seine Farben im Powerplay in Führung brachte. Damit ging es auch in die erste Drittelpause.


-Ab dem zweiten Tor brechen die Dämme-


Das zweite Drittel begann, wie das erste endete. Sonthofen hielt gut dagegen, doch Peiting traf. In der 29. Minute erneut Überzahl für den ECP und sogleich fiel das zweite Tor. Heger stellte auf 0:2. Im Anschluss ging bei den Bulls nichts mehr. Peiting spielte sich förmlich in einen Rausch und konnte im Minutentakt die Führung ausbauen. Der ERC machte es den Oberbayern zu einfach: Einerseits wurde Roman Steiger im Tor der Bulls von seinen Vorderleuten oftmals allein gelassen, andererseits schwächte sich der ERC durch eigene Strafzeiten selbst. So fielen zwei der weiteren vier Treffer in Überzahl für Peiting. Krabbat erhöhte mit einem Doppelschlag in der 30. und 32. Minute auf 0:4, Stauder in der 35. Minute auf 0:5 und Feuerecker in der 40. Minute zum Pausenstand von 0:6.


Im letzten Drittel schaltete Peiting wieder zurück und war vermehrt auf Spielkontrolle bedacht. So war es dann Martin Guth, dem der Ehrentreffer an diesem Abend gelingen sollte. In Überzahl traf dieser zum 1:6 (47. Min). In der 50. Spielminute war es Krabbat, mit seinem dritten Treffer an diesem Abend, der den alten Spielabstand wiederherstellte. In der 55. Minute netzte Kostourek noch zum Endstand von 1:8 ein.


Für den ERC war es ein Wochenende zum Vergessen. Trotz eines kurzen Zwischenhochs zu Beginn der Meisterrunde, spiegelt dieses Wochenende den Saisonverlauf der Bulls wider. Ein Drittel ordentliches Eishockey reicht in der Oberliga eben nicht. Vor allem das zweite Drittel bricht dem ERC immer wieder das Genick.

Nichtsdestotrotz muss man vor der Mannschaft den Hut ziehen. Mit einem sehr kleinen Kader motivieren sich die Jungs trotz der andauernden Nackenschläge jede Woche aufs Neue!

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