Nach 4:5-Niederlage: ERC Sonthofen muss noch einmal nach Leipzig


Der ERC Sonthofen verliert 4:5 (1:2; 2:2; 1:0; 0:1) nach Verlängerung gegen die Icefighters Leipzig. Dabei hätten die Bulls mit einem Sieg den Viertelfinaleinzug der Play-Offs in der Eishockey-Oberliga perfekt machen können. Insgesamt aber Leipzig spritziger und damit nicht unverdient der Sieger des Spiels am Freitagabend. Nun müssen sich die Bulls am Sonntag auf die lange Reise nach Sachsen machen, um die Serie im fünften Spiel gegen Leipzig für sich zu entscheiden und eine Runde weiterzukommen.

Das Leipzig gewinnen musste, merkten die Sonthofer gleich in den ersten Minuten. Die Gäste bauten großen Druck auf und überrumpelten die Bulls in der dritten Minute mit dem Führungstreffer. Patocka hatte für die Icefighters getroffen. Sonthofen tat sich weiter schwer, Leipzig mit mehr Spielanteilen und Schneider erhöhte für die Gäste in der zehnten Spielminute auf 0:2. Doch dann kam Daniel Rau: 13 Sekunden nach dem Leipziger Treffer sorgte er für das 1:2-Anschlusstor, in dem er einen seiner gefährlichen Schüsse ausgepackt und abgezogen hatte. 16 Minuten waren gespielt, da ging es nach Problemen mit einer Tür auf Seiten der Gäste in die Kabinen. In den letzten vier Minuten des ersten Drittels gab es noch gute Gelegenheiten, ins Mitteldrittel ging es dennoch beim Spielstand von 1:2.

Sonthofen verpasste es in Überzahl den Ausgleich zu erzielen und Leipzig nutzte einen Fehler von ERC-Torhüter Patrick Glatzel um die Führung auf 1:3 auszubauen. „Die Krake“ hatte bei freier Sicht danebengelangt. Die Bulls ließen sich aber nicht beeindrucken, überstanden eine Unterzahlsituation und fuhren in Richtung des gegnerischen Tors. Marc Sill mit dem entscheidenden Pass auf Maximilian Hadraschek, der zum vielumjubelten 2:3-Anschlusstreffer einnetzte. Wenig später Wayne Lucas mit einer tollen Einzelaktion, der fast der Ausgleich gewesen wäre. Den besorgte in der 31. Minute Martin Guth, allerdings kassierten die Oberallgäuer schon in der ersten Aktion nach Wiederbeginn das 3:4 durch den Leipziger Antti Paavilainen. Zum Ende des Mitteldrittels Leipzig erneut stärker, Tore fielen aber nicht mehr.

Im letzten Spielabschnitt war Patrick Glatzel wieder mehr als einmal der Lebensretter für die Bulls. Die kuriosesten Abschlüsse konnte er bravourös parieren und wurde von den Fans nicht umsonst besonders angefeuert. Das Zittern auf Seiten der Sonthofer Fans hatte in der 54. Minute ein Ende. Derek Roehl hatte sein Team mit dem 4:4 erlöst. Zum Schluss des dritten Spielabschnitts wurde es noch hitzig. Der Leipziger Damian Schneider hatte Ralf Rinke an die Gurgel gefasst, dieser ließ sich das nicht gefallen. Beide mussten 2+2+10-Minuten-Strafen hinnehmen.

Die maximal zwanzigminütige Overtime endete schon nach knapp einer Minute. Gleich mit der ersten Aktion entschieden die Gäste das Spiel für sich. Sean Morgen blieb auf dem Eis liegen, Leipzig erzielte im gleichen Atemzug über Velecky den überraschenden Siegtreffer. Die endgültige Entscheidung um den Einzug ins Viertelfinale fällt nun am Sonntag in Leipzig.

Archivbild: Radio AllgäuHIT | Alexander Fleischer

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