Bulls mit knapper 3:4-Niederlage gegen Landshut


Der ERC Sonthofen hat im Sonntagsspiel gegen Landshut eine knappe Niederlage hinnehmen müssen. 3:4 (0:2; 1:2; 2:0) stand es am Ende. Nach einer sensationellen Aufholjagd im letzten Drittel konnten sich die Bulls nicht belohnen. 586 Zuschauer hatten das Spiel bei äußerst frostigen Temperaturen in der altehrwürdigen Eissporthalle in Sonthofen verfolgt.

Gleich zu Beginn erwischten die Gäste nicht nur den besseren, sondern einen echten Traumstart. Die Bulls aus dem Oberallgäu irgendwie nicht richtig bei der Sache und nach einer Minute und fünf Sekunden zappelte der Puck nach einem Schuss von Maximilian Hofbauer zum 0:1 aus Sonthofer Sicht im Tor. Etwas mehr als zwei Minuten später musste ERC-Goalie Patrick Glatzel nach einem Abschluss von Alexander Ehl erneut hinter sich greifen. Landshut von der ersten Minute an voll da, die Bulls steigerten sich im weiteren Verlauf immerhin. Es blieb aber zunächst beim 0:2.

Das Mitteldrittel war da schon ausgeglichener - Dies war auch an der Anzahl der Torschüsse ablesbar: 10:10 stand es nach vierzig Minuten. Landshut aber erneut effektiver. Zwar hatte Martin Guth im Getümmel nachgestochert und so den 1:2-Anschlusstreffer für die Bulls erzielt, doch direkt im Gegenzug erhöhte Landshut über Stefan Reiter auf 1:3, ehe Christoph Fischhaber sogar noch auf 1:4 drauflegen konnte. Sein Schuss war ERC-Torhüter Patrick Glatzel mitten durch die Schoner gerutscht. „Sowas wie diese zwei total überflüssigen Tore habe ich echt noch nie gesehen“, entfuhr es Heiko Vogler in der Pressekonferenz. Eine kurze Druckphase der Bulls kurz vor Ende des zweiten Drittels brachte keinen Torerfolg mehr. 1:4 ging es zum zweiten Mal in die Kabinen.

In der Pause muss Trainer Heiko Vogler die richtigen Worte gefunden haben. Richtig viel Druck bauten seine Mannen nach Wiederbeginn auf und drängten Landshut ins eigene Drittel. Mit Erfolg: Marc Sill spielte in der 42. Minute hinter dem Tor der Gäste vor den Kasten und Maximilian Hadraschek versenkte zum 2:4. Sieben Minuten später besorgte Kyle Just sogar noch den Anschlusstreffer zum 3:4, doch anschließend war das Tor der Landshuter wie vernagelt - Auf Sonthofer Seite machte Ferdinand Dürr seine Sache bestens. Er war zum letzten Spieldrittel für Patrick Glatzel ins Tor gekommen und hatte trotz mehrerer Prüfungen keinen Puck mehr reingelassen.

ERC-Trainer Heiko Vogler nach dem Spiel in der Pressekonferenz: „Wenn es noch eine Minute länger gegangen wäre, hätten wir den Ausgleich gemacht.“ Für Axel Kammerer war es ein verdienter Sieg, wenngleich er Sonthofens attestierte nie aufzugeben und immer gefährlich zu sein.

Klare Verhältnisse für ERC Sonthofen in Rosenheim In Rosenheim hatte der ERC Sonthofen am Freitagabend eine 1:5 (1:3; 0:0; 0:2)-Niederlage einstecken müssen. Erst nach drei erzielten Toren der Oberbayern hatte Kyle Just die Antwort von Sonthofer Seite gegeben und immerhin den Treffer zum 1:3 erzielt. Gegen Rosenheim war allerdings kein Kraut gewachsen. Die Oberbayern hatten die Bulls im Griff und so konnte sich der ERC nur wenige Chancen herausspielen. 40:14 Torschüsse wurden insgesamt gezählt. „Wir wissen, wo unsere Defizite am Freitag lagen und arbeiten daran, diese abzustellen“, sagte Sonthofens Trainer Heiko Vogler. Bitter nötig, denn am Freitag (20 Uhr) kommen die Starbulls zum nächsten Heimspiel des ERC in die Eissporthalle.

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