Sonthofen gegen Memmingen: Derby, andere Gesetze und alle guten Dinge sind vier


Großer Kampfgeist, echte Emotionen und Spannung pur - Das erwartet die Zuschauer im großen Allgäu-Derby der Eishockey-Oberliga Süd zwischen dem ERC Sonthofen und dem ECDC Memmingen am Sonntagabend (18 Uhr) in der Eissporthalle in Sonthofen. Wichtige Punkte für die näher rückende Entscheidung um eine Playoff-Teilnahme werden vergeben. Der hervorragende Platz sieben der Bulls soll durch einen Sieg gegen die Indians mindestens verteidigt und mit etwas Glück sogar der Abstand zum sechstplatzierten aus Regensburg verringert werden. Memmingen hofft dagegen mit Punkten den Abstand zum achten Tabellenplatz zu verkürzen.

In bislang drei Aufeinandertreffen hieß der Sieger Memmingen - Genau das soll sich am Sonntag ändern. Gegen Lieblingsgegner und Erzfeind ECDC sollen die Spieler an ihre Grenzen gehen, um den heimischen Fans endlich einen Derbysieg schenken zu können. „Ich muss niemandem in der Mannschaft erklären was ein Derby ist. Alle sind heiß auf Memmingen und wollen gewinnen, das war nie anders“, so Trainer und sportlicher Leiter Heiko Vogler. Die Einstellung im Team passt dabei: Torhüter Patrick Glatzel machte seinem Spitznamen „Krake“ in sämtlichen Spielen zuletzt alle Ehre. „Er ist in einer glänzenden Form und bereit jeden Puck zu fangen, der auf ihn geflogen kommt“, so Vogler. Außerdem stellen die Bulls die drittbeste Abwehr der gesamten Liga. Im Sturm sind Maximilian Hadraschek neben Marco Sternheimer, Marc Sill, Chris Stanley und Tyler Wood bisher die Torgaranten. Wenn Sonthofens neuer Kontingentspieler Kyle Just so weitermacht wie bisher, könnte er schon bald an die Spitze stürmen. Am ersten Wochenende hatte er drei Treffer für die Bulls erzielt.

Positiv für Sonthofen: Der gesamte Kader steht Trainer Heiko Vogler zur Verfügung, der neue Kontingentspieler Kyle Just hält was er verspricht und mit Ralf Rinke kommt ein weiterer starker Ex-DEL- und -DEL2-Spieler zum Einsatz bei den Oberallgäuern. Doch auch die Mannschaft aus der Maustadt hat aufgerüstet. Ihr lettischer Neuzugang und Nationalspieler Kirilis Galoha steuerte in seinen ersten beiden Spielen am vergangenen Wochenende vier Treffer bei. Er ersetzt den längere Zeit verletzten Petr Haluza, der anfangs für die Indians gewirbelt hatte. Zudem hat sich das Lazarett auf Memminger Seite insgesamt deutlich gelichtet.

Aufgrund des zu erwartenden hohen Fanandrangs wird die Hindelanger Straße am Sonntag von 16:30 Uhr bis 21:00 Uhr im Bereich des Eisstadions voll gesperrt. Auch stehen um die Eissporthalle nur eingeschränkt Parkplätze zur Verfügung. Der ERC Sonthofen empfiehlt daher das Parken unter anderem in der Marktanger-Tiefgarage. Es werden erneut zwei Eingänge angeboten: Sonthofer Fans benutzen bitte den Eingang-Ost (Richtung Binswangen), Memminger Fans den Haupteingang. Am Kiosk auf Seiten der Memminger Fans kommt Bargeld zum Einsatz, ansonsten kommt die Bullscard zum Einsatz.

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