Die Bulls scheitern an sich selbst und lassen viele Chancen liegen.

November 10, 2019

Die Bulls scheitern an sich selbst und lassen viele Chancen liegen. Am Ende gewinnen die EV Lindau Islanders mit 4:5 nach Penaltyschießen.

 

Im ersten Drittel legten die Bulls los wie die Feuerwehr und Lindau konnte sich nur durch Beinstellen behelfen. Diesmal dauerte es nur wenige Sekunden und Jayden Schubert konnte die Überzahl direkt zum 1:0 nutzen (1. Minute). Danach Sonthofen weiter im Vorwärtsmarsch und Lindau nur in der Defensive. In der dritten Spielminute dann Strafzeit gegen den ERC. Die Bulls verteidigten gut, dennoch musste das Team von Martin Ekrt zwei Sekunden vor Ablauf der Strafzeit das 1:1 hinnehmen. Ochmann traf für Lindau zum Ausgleich. Doch die Bulls blieben weiter dran und trafen nur 21 Sekunden nach dem Ausgleich zur erneuten Führung: Marc Sill mit einem Querpass, den Filip Stopinski zum 2:1 verwandelte. Danach Lindau etwas besser im Spiel. So brachte ein Aufbaufehler des ERC den erneuten Ausgleich für Lindau. Klingler konnte den Fehler in der Hintermannschaft nutzen und traf zum 2:2 (13. Minute). Im Anschluss verflachte das Spiel etwas und so ging es mit 2:2 in die erste Drittelpause.

 

Kurz nach Drittelbeginn erneut Strafe für die Bulls. Und erneut nutzten die Islanders ihr Powerplay kurz vor Ablauf der Strafe. Valenti bescherte den Lindauern die zu diesem Zeitpunkt glückliche Führung. Im Anschluss war aber Sonthofen wieder das tonangebende Team, Lindau jedoch mit Kontern stets gefährlich. In der 27. Minute dann der verdiente Ausgleich. Sonthofen mit einer enormen Druckphase und diese nutzte schlussendlich Santeri Ovaska zum 3:3. Im weiteren Verlauf behielt Sonthofen die Oberhand, doch ein weiterer Treffer sollte im zweiten Abschnitt nicht gelingen.

 

Im Schlussabschnitt Lindau wieder besser im Spiel, doch Sonthofen blieb das tonangebende Team. In der 47. Minute scheiterte Havlicek noch am Pfosten, doch nur wenige Minuten später die verdiente Führung der Bulls. Filip Stopinski erzielte in der 53. Spielminute, mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend, das verdiente 4:3. Doch Lindau gab sich nicht auf und zwang den ERC kurz vor Ende zu einer Strafzeit. Die Bulls verteidigten gut und Lindau kam zu keinem Abschluss. Doch erneut musste Sonthofen kurz vor Ablauf der Strafzeit einen Treffer hinnehmen. Chaumont war es, der mit dem ersten Schuss zum glücklichen 4:4-Ausgleich traf.

 

In der anschließenden Overtime agierten die Bulls in Überzahl, konnten diese Überlegenheit aber nicht nutzen. So musste das Penaltyschießen das Spiel entscheiden. Hier war es Klingler, der schlussendlich den entscheidenden Penalty verwandelte und so den Zusatzpunkt für Lindau sicherte.

 

In der anschließenden Pressekonferenz merkte man Martin Ekrt seine Enttäuschung über die erneut sehr knappe Niederlage an: „Wir haben brutal viele Chancen und gehen damit zu leichtsinnig um. Dann machen wir dumme Strafen und haben zudem das Pech, dass der Puck bei den Überzahltoren dreimal abgefälscht wird. Wir müssen jetzt den Kopf frei bekommen und in den kommenden Wochen wieder Erfolgserlebnisse feiern.“

 

Weiter geht es für die Bulls am Freitag, den 15.11.2019 in Deggendorf. Am Sonntag, den 17.11.2019 gastiert dann der Altmeister aus Füssen in Sonthofen. Marc Sill feiert bei diesem Spiel seinen 500. Einsatz im Dress des ERC.

 

 

 

 

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